Markiert: Auffälligkeitsprüfung

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Bei sachlich-rechnerische Prüfung (in 2014) des OPS-Kode 8-550.1 (Geriatrische Komplexbehandlung) liege auch eine Auffälligkeitsprüfung vor, die eine Aufwandspauschale für das Krankenhaus auslösen kann

S 49 KR 213/19 WA | Sozialgericht Dortmund, Urteil vom 26.11.2019

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Die vom 1. Senat des BSG erstmals in drei Urteilen vom 01.07.2014 vorgenommene Unterscheidung einer „Auffälligkeitsprüfung“ und einer Prüfung der „sachlich-rechnerischen Richtigkeit“ von Krankenhausabrechnungen findet im Gesetz keine Stütze

S 13 KR 533/18 | Sozialgericht Aachen, Urteil vom 14.05.2019

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Eine Rückzahlung der vorbehaltlos bezahlten Aufwandspauschale (hier 2012 ist nach dem Rechtsgedanken des § 242 BGB (Treu und Glauben), der mangels ausdrücklicher Regelung über § 69 Abs. 1 Satz 3 SGB V auf die Rechtsbeziehungen zwischen Krankenhaus und Krankenkassen einwirkt, ausgeschlossen

L 4 KR 427/17 | Bayerisches Landessozialgericht , Urteil vom 28.03.2019  – Urteilsbegründung

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Anspruch auf Zahlung der Aufwandspauschale gemäß § 275 Abs. 1c Satz 3 SGB V (Jahr 2015) wenn der MDK selbst Daten vom Krankenhaus erhebt und die Prüfung der Abrechnung nicht zu einer Minderung des Abrechnungsbetrages führt

S 13 KR 413/15 | Sozialgericht Aachen , Urteil vom  13.09.2016 rechtskräftig  

Seit 01.01.2016 haben Krankenhäuser für jede Prüfung durch den Medizinischen Dienst, der eine Datenerhebung beim Krankenhaus erfordert, Anspruch auf Zahlung einer Aufwandspauschale

1 BvR 318/17, 1 BvR 1474/17, 1 BvR 2207/17 | Bundesverfassungsgericht, Urteil vom 26.11.2018 – Kommentar Rechtsanwälte M&P Dr. Matzen & Partner

Der Anspruch auf Aufwandspauschale ist nicht deshalb ausgeschlossen, weil es sich bei der durchgeführten Prüfung nicht um eine „Auffälligkeitsprüfung“, sondern um eine „Prüfung der sachlich-rechnerischen Richtigkeit“ gehandelt haben könnte

S 16 KR 683/15 | Sozialgericht Speyer, Urteil vom 08.09.2017