Markiert: Mindestmengen

Hinter der gesetzgeberischen Idee der Mindestmenge steht das Ziel, besonders schwierige Eingriffe aus Gründen der Qualitätssicherung nur von solchen Kliniken durchführen zu lassen, deren Ärztinnen und Ärzte damit ausreichend Erfahrung haben.

In den Mindestmengenregelungen ist näher definiert, in welchem Fall ein Krankenhaus die Leistungen, zu denen Mindestmengen festgelegt sind, erbringen darf.

Gesetz zur Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung mit Änderungen für Krankenhäuser und Vertragsärzte

Der Ge­setz­ge­ber ver­folgt mit dem Ge­setz un­ter an­de­rem das Ziel, die Qua­lität und Trans­pa­renz der me­di­zi­ni­schen Ver­sor­gung zu stärken, Leis­tungs­an­ge­bote zu er­wei­tern und eine stärkere Vernet­zung zwi­schen den ein­zel­nen Leis­tungs­er­brin­gern zu er­rei­chen.

AOK Nordost will im Alleingang aus Berliner Elfenbeintürmen über Zukunft der Krankenhausversorgung in M-V entscheiden

Die AOK Nordost gibt bekannt, dass das Dietrich Bonhoeffer Klinikum Neubrandenburg ab dem 01. Januar 2023 keine Frühgeborenen mit einem Geburtsgewicht von unter 1.250 Gramm mehr behandeln darf und auch die Speiseröhrenchirurgie nicht mehr durchführen soll.