DKG begrüßt Kurs der neuen Gesundheitsministerin Nina Warken
Reform der Krankenhausreform, Inflationsausgleich und Bürokratieabbau im Fokus – DKG-Vorsitzender Gaß lobt sachorientierte Agenda
In ihrer ersten Rede vor dem Bundestag hat die neue Bundesgesundheitsministerin Nina Warken zentrale Schwerpunkte ihres gesundheitspolitischen Programms vorgestellt. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) zeigt sich erfreut über die angekündigte Reformbereitschaft und den Fokus auf die wirtschaftliche Stabilisierung der Kliniken.
Dr. Gerald Gaß, Vorstandsvorsitzender der DKG, würdigte den Kurs der Ministerin:
„Die Krankenhäuser begrüßen insbesondere, dass sich Ministerin Warken die Reform der Krankenhausreform und die finanzielle Unterstützung der Kliniken ganz oben auf die Agenda gesetzt hat.“
Die drängendsten Herausforderungen seien laut Gaß eine umgehende nachträgliche Inflationsanpassung, praxisgerechte Korrekturen der Vorhaltefinanzierung und mehr Gestaltungsspielräume für die Länder, vor allem für strukturschwache Regionen. Dringend notwendig sei außerdem eine konsequente Entbürokratisierung, um die Kliniken von unnötigem Verwaltungsaufwand zu entlasten. Gaß warnt:
„Ohne Korrekturen würde die Krankenhausreform die ohnehin außer Kontrolle geratene Bürokratie in den Kliniken noch weiter verschärfen.“
Ein neuer Politikstil sei ebenfalls spürbar: Warken habe angekündigt, die Zusammenarbeit mit den Akteuren der Selbstverwaltung zu suchen – ein Schritt, den die DKG ausdrücklich begrüßt. Nach über drei Jahren konfrontativer Gesundheitspolitik bedeute dies eine Rückkehr zu Dialog und partnerschaftlichem Miteinander.




