Beschäftigte protestieren gegen Klinik-Kürzungen in Königs Wusterhausen

Belegschaft des Achenbach-Krankenhauses warnt vor Folgen des GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetzes

Beschäftigte des Achenbach-Krankenhauses in Königs Wusterhausen haben gegen die geplanten Änderungen bei der Krankenhausfinanzierung protestiert. Wie meetingpoint-dahme-spreewald.de berichtet, beteiligten sich auch Betriebsrat, ver.di, DGB und Vertreter aus der Politik an der Kundgebung. Im Mittelpunkt der Kritik steht das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz.

Mit Transparenten und Fahnen haben Beschäftigte des Achenbach-Krankenhauses in Königs Wusterhausen auf ihre Sorgen über die künftige Finanzierung der Krankenhäuser aufmerksam gemacht. Die Protestaktion vor dem Krankenhaus war Teil einer breiteren Protestbewegung von Klinikbeschäftigten in Brandenburg und Berlin.

An der Kundgebung beteiligten sich nach Angaben von meetingpoint-dahme-spreewald.de neben Mitarbeitern des Klinikums Dahme-Spreewald auch Vertreter des Betriebsrates, der Gewerkschaft ver.di und des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) sowie Politiker.

Im Mittelpunkt der Kritik steht das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz. Die Beteiligten befürchten, dass die neuen finanziellen Rahmenbedingungen den wirtschaftlichen Druck auf Krankenhäuser weiter erhöhen. Kritisiert werden insbesondere Begrenzungen bei der Finanzierung sowie die nur noch teilweise Berücksichtigung bestimmter Tarifkostensteigerungen.