Tarifkonflikt im Klinikverbund Allgäu: Servicegesellschaft fordert neuen Tarifvertrag
ver.di erhöht den Druck – Klinikverbund sieht finanzielle Belastungsgrenze überschritten
Im Klinikverbund Allgäu spitzt sich der Tarifkonflikt mit der Gewerkschaft ver.di weiter zu. Betroffen sind rund 350 Beschäftigte der Allgäuer Klinik Service gGmbH (AKS), die unter anderem in den Bereichen Reinigung, Transport und Service tätig sind. Nach Darstellung von Mitarbeitenden und Gewerkschaftsvertretern wächst die Unzufriedenheit über den bisherigen Verlauf der Tarifverhandlungen deutlich.
Ziel der Beschäftigten ist der Abschluss eines neuen Tarifvertrags, der insbesondere höhere Entgelte für das Service- und Reinigungspersonal vorsieht.
Der Klinikverbund Allgäu weist diesen Vorwurf zurück. Andreas Ruland, einer der drei Geschäftsführer des Klinikverbunds, betonte gegenüber der Allgäuer Zeitung: „Das ist keine Frage von Zeitspiel.“ Zugleich machte er deutlich, dass die Forderungen von ver.di aus Sicht des Klinikverbunds eine finanzielle „rote Linie“ überschreiten würden. Die verlangten Verbesserungen seien unter den aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nicht finanzierbar.






