DKG zu anstehenden Reformen der Gesundheitspolitik – Dringender gesetzlicher Handlungsbedarf

„Die deutschen stehen vor großen Umbrüchen und Herausforderungen, die mit vielen finanziellen Unwägbarkeiten und nicht dagewesenen Planungsunsicherheiten verbunden sind“, erklärte Georg Baum, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft () anlässlich einer Pressekonferenz zur Ausgliederung der Pflegekosten aus den , der Reform des Medizinischen Dienstes der , des Digitale-Versorgung-Gesetzes sowie den Plänen zur Reform der Notfallversorgung.

Die Ausgliederung der Pflegekosten aus den Fallpauschalen führt zu großen Verwerfungen bei vielen Krankenhäusern. Ca. 15 Milliarden Euro werden aus der Fallpauschalen-Vergütung herausgenommen und über einen gesondert zu verhandelndes Pflegebudget vergütet. Besonders problematisch ist dabei, dass durch die Rechenmethodik Mittel in Höhe von 200 Millionen Euro aus der sogenannten Sachkostenkorrektur den Krankenhäusern entzogen werden. „Würde die DKG, wie ursprünglich geplant, an diesem Freitag mit dem -Spitzenverband den DRG-Katalog für 2020 verabschieden, wären die 200 Millionen Euro weg. Pflegestärkung würde mit einer massiven Schwächung der Krankenhäuser an den Start gehen. Die Mittel werden zur Entlastung der Pflege und zur Steigerung der Attraktivität der Pflege gebraucht. Wir brauchen ein Signal aus der Politik, dass die 200 Millionen Euro in den Häusern verbleiben, um den Katalog beschließen zu können“, so  Baum. […]

Pressemitteilung: Deutsche Krankenhausgesellschaft e. V.

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