Mangelernährung im Krankenhaus wird häufig übersehen

Eine Analyse von Krankenkassendaten zeigt: Mangelernährung wird bei stationären Patienten in Deutschland selten dokumentiert und noch seltener mit einer Ernährungstherapie kodiert

Das Deutsche Ärzteblatt berichtet über eine bundesweite Analyse von Krankenkassendaten aus den Jahren 2017 bis 2024. Demnach wird Mangelernährung bei stationär behandelten Patienten in Deutschland offenbar nur selten diagnostiziert und dokumentiert.

Noch seltener erhalten Patienten eine OPS-kodierte Ernährungstherapie. Gleichzeitig war eine dokumentierte Mangelernährung mit einer deutlich höheren Sterblichkeit, häufigeren Wiederaufnahmen ins Krankenhaus und höheren Gesundheitskosten verbunden. Die Studie von Monika Rau und ihren Co-Autoren basiert auf alters- und geschlechtsrepräsentativen Daten aus der InGef-Forschungsdatenbank.

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