Zi aktualisiert Kodierhilfe für Arztpraxen
Zentralinstitut überarbeitet ICD-10-GM-Kapitel zur Perinatalperiode und modernisiert Neurologie-Thesaurus
Das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) hat seine digitale Kodierhilfe für Vertragsarztpraxen umfassend aktualisiert. Überarbeitet wurden das Kapitel XVI der ICD-10-GM zur Verschlüsselung perinataler Erkrankungen sowie der fachgruppenspezifische Neurologie-Thesaurus. Ziel ist es, die Diagnosenverschlüsselung im Praxisalltag weiter zu vereinfachen und die Kodierqualität zu verbessern.
Mit der Aktualisierung wurden sämtliche Inhalte des ICD-10-GM-Kapitels XVI („Bestimmte Zustände, die ihren Ursprung in der Perinatalperiode haben“) vollständig in die Zi-Kodierhilfe aufgenommen. Praxen erhalten damit eine strukturierte Unterstützung bei der Auswahl des korrekten ICD-Kodes sowie ergänzende Kodierhinweise für die jeweilige Diagnose.
Neben der allgemeinen Kodierhilfe hat das Zi auch den Neurologie-Thesaurus überarbeitet. Dieser gehört zu insgesamt 16 fachgruppenspezifischen Thesauren, die Ärztinnen und Ärzten die im jeweiligen Fachgebiet am häufigsten benötigten Diagnoseschlüssel übersichtlich bereitstellen. Die Facharzt-Thesauren sind Bestandteil der Kodierhilfe und können zusätzlich als PDF-Dateien heruntergeladen werden. Sie dienen insbesondere der schnellen Orientierung im Praxisalltag und unterstützen eine einheitliche Diagnosenverschlüsselung.
Ergänzend stellt das Zi Kodier-Manuale für ausgewählte Krankheitsbilder bereit. Diese unterstützen Ärztinnen und Ärzte insbesondere bei komplexeren Diagnosen und deren differentialdiagnostischer Abgrenzung. Derzeit stehen Manuale zu den Themen Demenz, HIV, Infektanfälligkeit und Immundefekte sowie COVID-19 zur Verfügung. Auch diese Dokumente können kostenfrei als PDF heruntergeladen werden.




