Zi veröffentlicht systematische Literaturübersicht zur Relation von Notfall- und primärärztlicher Versorgung

durch Selbsteinweisungen stark belastet

Selbsteinweisungen können die Notaufnahmen erheblich belasten. Um vermeidbare Belastungen in der Notfallversorgung zu reduzieren, ist eine gezielte Steuerung der Patientenströme erforderlich. „Sogeffekte weg von der Regel- hin zur Notfallversorgung müssen eingedämmt werden,“ so Experten.

Eine systematische übersicht des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi) hat die Substitutionsbeziehung zwischen Notfallbehandlung und hausärztlicher Versorgung untersucht. Die von der Agentur DARUM erstellte , die Literatur von 2010 April berücksichtigt, zeigt, dass überwiegend patientenseitige Faktoren die Nutzung von Notaufnahmen durch Personen mit geringer Dringlichkeit erklären.

Die legt nahe, dass ein umfassenderes und besser zugängliches primärärztliches außerhalb von Notaufnahmen und eine bessere Aufklärung darüber die Inanspruchnahme von Notaufnahmen reduzieren könnten. Ein gemeinsamer Zugang mit könnte Selbsteinweisende effizienter steuern und so die Notaufnahmen entlasten. Ein erweitertes primärärztliches Angebot innerhalb der Notaufnahmen könnte zwar deren Inanspruchnahme verringern, aber auch zu einem Sogeffekt an diesem Standort führen, was in Konkurrenz zu telefonischer und Hausbesuchen steht. Zusätzlich könnte die Einführung von Zuzahlungen die Zahl potenziell vermeidbarer Notaufnahmebesuche senken…

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