Ärztliches Personal in Thüringer Krankenhäusern seit 2000 um 75 Prozent gestiegen
Bettenzahl rückläufig, Auslastung der Kliniken nimmt weiter zu
Die Zahl der hauptamtlich tätigen Ärztinnen und Ärzte an Thüringer Krankenhäusern ist in den vergangenen 25 Jahren deutlich gestiegen. Nach Angaben des Thüringer Landesamtes für Statistik waren zum Stichtag 31. Dezember 2024 insgesamt 5 705 Ärztinnen und Ärzte in den 47 Krankenhäusern des Landes beschäftigt – ein Plus von 2,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr (2023: 5 578). Im Vergleich zum Jahr 2000 bedeutet dies einen Zuwachs um 75,1 Prozent, damals lag die Zahl noch bei 3 258 Ärztinnen und Ärzten.
Auch im Pflegedienst ist ein leichter Anstieg zu verzeichnen: Zum Jahresende 2024 waren 14 556 Pflegekräfte beschäftigt, 2,2 Prozent mehr als im Vorjahr. Im medizinisch-technischen Dienst arbeiteten 5 522 Personen, im Funktionsdienst 3 959. Weitere 4 630 Beschäftigte waren in Verwaltung, Technik, Versorgung und anderen Bereichen tätig.
Trotz des Personalzuwachses ist die Bettenzahl in Thüringen rückläufig. Im Jahr 2024 wurden im Durchschnitt 14 687 Betten gemeldet – 389 weniger als 2023. Darunter befanden sich 644 Intensivbetten (minus 15 bzw. 2,3 Prozent).
Der Nutzungsgrad der Krankenhausbetten stieg im dritten Jahr in Folge auf 69,6 Prozent (2023: 67,5 Prozent). Damit liegt die Auslastung weiterhin unter dem Vor-Corona-Niveau von 2019, als noch 74,8 Prozent erreicht wurden. Insgesamt wurden 530 164 vollstationäre Fälle gezählt, ein Zuwachs um 2,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die durchschnittliche Verweildauer sank leicht von 7,2 auf 7,1 Tage.
Mit 216 072 Behandlungsfällen entfielen 40,8 Prozent aller stationären Aufnahmen auf die Fachabteilung Innere Medizin. Hier lag die durchschnittliche Verweildauer bei 4,9 Tagen, der Nutzungsgrad bei 71,4 Prozent.







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