Klinikum Solingen warne vor finanziellen Einbußen durch geplantes Spargesetz
Defizit von bis zu 14 Millionen Euro bis 2030 befürchtet – Klinik reagiert mit Sparprogramm und strukturellen Anpassungen
Das Klinikum Solingen rechnet mit erheblichen finanziellen Einbußen, sollte der Bundestag das geplante Spargesetz im Gesundheitswesen beschließen. Nach Berechnungen des Hauses könnten jährlich rund zwei Millionen Euro fehlen; bis zum Jahr 2030 würde sich das Defizit auf etwa 14 Millionen Euro summieren. Hintergrund ist die geringere Anhebung des Landesbasisfallwertes. Statt der geplanten 5,17 Prozent beträgt die Erhöhung nur 2,98 Prozent. Angesichts gestiegener Löhne und Betriebskosten warne die Klinikleitung vor einer Unterfinanzierung. Um den finanziellen Auswirkungen entgegenzuwirken, habe das Klinikum bereits ein internes Sparprogramm beschlossen. So sollen rund 30 Stellen vorerst nicht nachbesetzt werden; betriebsbedingte Kündigungen seien nicht vorgesehen.




