Klinikum EvB und Diakonissenhaus Teltow planen vertiefte Kooperation
Zusammenarbeit soll Versorgung in Potsdam und Teltow-Fläming trotz Krankenhausreform sichern
Potsdam / Teltow-Fläming, Januar 2026. Das Klinikum Ernst von Bergmann (EvB) und das Evangelische Diakonissenhaus Berlin Teltow Lehnin beabsichtigen, ihre Zusammenarbeit in Potsdam und im Landkreis Teltow-Fläming deutlich zu intensivieren. Wie beide Träger mitteilen, soll die Kooperation die akutsomatische Versorgung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen langfristig absichern – auch im Zuge der anstehenden Krankenhausreform des Bundes.
Beide Einrichtungen tragen mit ihren Standorten in Potsdam und Ludwigsfelde einen wesentlichen Anteil an der regionalen stationären Versorgung. Ziel der gemeinsamen Initiative ist es, die Versorgungsqualität im gemeinsamen Einzugsgebiet dauerhaft zu erhalten und strukturell weiterzuentwickeln. In den kommenden Monaten wollen die Träger insbesondere in den Fachbereichen Gynäkologie, Innere Medizin, Kinderheilkunde, Geriatrie und Neurologie eine engere Abstimmung prüfen und die Zusammenarbeit vertiefen.
Nach Angaben der Beteiligten steht dabei die koordinierte Organisation der Versorgung über Träger- und Standortgrenzen hinweg im Mittelpunkt. Die Kooperation soll helfen, medizinische Leistungen besser aufeinander abzustimmen und auf die künftigen strukturellen Vorgaben der Krankenhausreform zu reagieren.
Vertreter beider Häuser verweisen darauf, dass angesichts steigender Anforderungen im Gesundheitswesen partnerschaftliche Strukturen an Bedeutung gewinnen. Durch die Bündelung fachlicher Kompetenzen und eine effizientere Nutzung von Ressourcen soll die Qualität und Sicherheit der Patientenversorgung in der Region gestärkt werden.
Die geplante Kooperation befindet sich nach Angaben der Träger in einer frühen Phase. Konkrete strukturelle oder organisatorische Maßnahmen sollen in den kommenden Monaten gemeinsam erarbeitet werden.




