Jeder zehnte Deutsche stirbt beatmet im Krankenhaus
Neue Studie wirft Fragen über hohe Beatmungsraten und Kosten auf
In deutschen Krankenhäusern ist die künstliche Beatmung von Patienten auf Intensivstationen weit verbreitet. Doch ist diese Praxis wirklich notwendig, oder dient sie eher finanziellen Interessen der Kliniken? Eine neue Studie im Fachjournal „Lancet“ wirft nun Fragen auf.
Lungenfachärzte und Notfallmediziner weisen darauf hin, dass in Deutschland ungewöhnlich viele Patienten künstlich beatmet werden, verglichen mit anderen Ländern mit ähnlich entwickelten Gesundheitssystemen. „Deutschland beatmet weitaus mehr Patienten als andere Länder mit ähnlich entwickeltem Gesundheitssystem. Dabei ist jedoch die Krankenhaussterblichkeit mit 43,3 Prozent sehr hoch, wie auch die Kosten mit insgesamt sechs Milliarden Euro jährlich“..






