Im Jahr 2024 sind 1,26 Millionen Personen vollstationär in den 150 hessischen Krankenhäusern behandelt worden
Die hessischen Krankenhäuser haben im Jahr 2024 insgesamt 1,26 Millionen Patientinnen und Patienten vollstationär behandelt. Das entspricht einem Zuwachs von 2,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dennoch liegt die Zahl weiterhin deutlich unter dem Vor-Corona-Niveau von 2019 – damals wurden rund 108.700 Fälle mehr registriert. Dies geht aus der aktuellen Pressemitteilung des Hessischen Statistischen Landesamtes hervor.
Ein Drittel aller stationären Behandlungen entfiel 2024 auf die Innere Medizin (32,3 % bzw. 407.528 Fälle), gefolgt von der Allgemeinen Chirurgie (16,3 %) und der Frauenheilkunde/Geburtshilfe (8,2 %). Damit bestätigen sich die Fachbereiche mit den höchsten Fallzahlen der letzten Jahre.
Die durchschnittliche Verweildauer in hessischen Kliniken lag bei 7,2 Tagen (2023: 7,3 Tage). Für die Versorgung standen im Jahresdurchschnitt 35.060 Betten bereit (+0,6 %). Die Bettenauslastung sank geringfügig auf 70,6 Prozent. Auch die Auslastung der Intensivbetten (1.866 Betten insgesamt) ging zurück – von 69,5 Prozent im Jahr 2023 auf 67,9 Prozent 2024.
Zum Jahresende 2024 waren 91.628 Personen in den hessischen Krankenhäusern beschäftigt – ein Plus von 3,4 Prozent. Besonders der Pflegedienst wuchs deutlich: Mit 41.431 Beschäftigten waren dort 4,6 Prozent mehr Personen angestellt als im Vorjahr. Der Frauenanteil liegt im Pflegedienst weiterhin hoch bei 82,8 Prozent, fast jede zweite Stelle ist eine Teilzeitstelle (44,7 %).
Auch im ärztlichen Dienst stieg die Zahl der Beschäftigten auf 15.291 (+2,6 %). Rund ein Drittel der Ärztinnen und Ärzte arbeitet in Teilzeit (32,8 %), wobei Frauen den größten Anteil stellen. Auffällig ist die Verteilung in den Hierarchieebenen: Während 56,7 % der Assistenzärzte weiblich sind, beträgt der Anteil bei Oberärzten 37,8 % und bei leitenden Ärzten 19,4 %. Damit ist der Frauenanteil in Führungspositionen zwar leicht gestiegen, bleibt aber deutlich geringer als in den unteren Karrierestufen.




