DGHO: Kritik am NRW-Modell der Krankenhausreform
Forderung nach spezialisierter Versorgung in der Hämatologie und Onkologie
Die Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO) begrüßt grundsätzlich die Reform der Krankenhausversorgung und die geplante Ablösung des DRG-Systems durch eine Vorhaltefinanzierung. Allerdings kritisiert die DGHO das Modell, das derzeit in Nordrhein-Westfalen umgesetzt wird. Es entspricht nach ihrer Einschätzung nicht dem aktuellen wissenschaftlichen Stand und den medizinischen Erfordernissen in der Hämatologie und Onkologie.
Die DGHO fordert deshalb die Einführung eines speziellen Leistungsbereichs für „Komplexe medizinische Onkologie“, der moderne Therapieverfahren wie CAR-T-Zellen und Gentherapie sowie die Hämostaseologie berücksichtigt.







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Wir schließen uns der Bewertung und Einschätzung der DDG zur Entscheidung des Schlichtungsausschusses uneingeschränkt an
(...) Hinweis der Redaktion: Dieser Kommentar wurde aus rechtlichen Gründen entfernt bzw. angepasst. Persönliche Erfahrungen können geteilt werden, jedoch dürfen …
Die geplante Streichung der Meistbegünstigungsklausel würde – wie Reinhard Schaffert richtig hervorhebt – nicht nur kurzfristig 1,8 Milliarden Euro entziehen, …
genau diese Systematik beobachten wir auch in unserem Klinikum. Neben diesem, werden auch immer häufiger per § 301 REchnungen abgewiesen, …