Markiert: Off-Label-Use

Streitigkeiten um Vergütung aus Grenzbereichen des SGB V: § 2 Abs. 1a, § 137c Abs. 3, § 2 Abs. 1 S. 3 SGB V sowie § 137c Abs. 2 S. 2 HS. 2 SGB V i.V.m. § 8 Abs. 1 S. 2 KHEntgG und Off-Label-Use

L 2 KR 683/21 | Landessozialgericht Thüringen, Entscheidung am 11.04.2024 – Kommentar Bregenhorn-Wendland & Partner Rechtsanwälte

Aktuelle Entwicklungen im Gesundheits- & Krankenhausrecht: Einblick in die Ausgabe I/2024 des Newsletters der Anwaltskanzlei Quaas & Partner

In der Ausgabe des Newsletters wird auf die neuesten Entwicklungen im Gesundheitsrecht, insbesondere im Krankenhausrecht eingegangen.

Die Gabe von Human-Immunglobulin (Privigen®) zur Behandlung der IBM (Einschlusskörperchenmyositis) stelle keine Behandlungsmethode i.S. des § 137c SGB V dar

L 4 KR 983/19 | Landessozialgericht Baden-Württemberg, Urteil vom 25.03.2022

Die Gabe von Dibotermin alfa (InductOs®) im Rahmen einer Wirbelsäulen-Revisions-OP erfülle die Voraussetzungen des “Off-Label-Use” nur, wenn die herstellerspezifischen Hinweise beachtet werden (hier: nur i.R bei Implantation eines LT-Cage)

L 8 KR 354/17, L 8 KR 339/17 | Hessisches Landessozialgericht, Urteil vom 30.04.2020

Erweise sich die Gabe von Dibotermin alfa (OPS 6-003.4) als Überlegen gegenüber der Gabe von Knochenersatzstoffen oder Eigenknochen insbesondere hinsichtlich der Fusionsrate, dem Blutverlust, und der OP-Dauer, so ist die medizinische Notwendigkeit und das Wirtschaftlichkeitsgebot begründet

S 18 KR 409/16 | Sozialgericht Wiesbaden, Urteil vom 30.08.2017

Die Gabe von Dibotermin Alfa (OPS 6-003.4, Abrechnung des Zusatzentgelt ZE2011-63) statt der Verwendung von Eigenkochen bzw. Fremdknochen bei einer Wirbelsäulen-Revisions-OP (hier: „non-union”) weise das Potenzial einer erforderlichen Behandlungsalternative aus

S 18 KR 625/15 | Sozialgericht Wiesbaden, Urteil vom 30.08.2017