Die elektronische Patientenakte (ePA) in den Dr. Erler Kliniken Nürnberg

Automatisierte Dokumentenprozesse und verbesserte Patientenversorgung

In den Dr. Erler Kliniken in Nürnberg ist die elektronische Patientenakte (ePA) bereits ein fester Bestandteil des Klinikalltags. Seit Dezember 2025 werden Entlassbriefe und Befunde automatisiert in die ePA hochgeladen, was Transparenz schafft und die medizinische Versorgung unterstützt. Verantwortliche berichten über Vorteile, Herausforderungen und die geplanten nächsten Schritte.

Die Dr. Erler Kliniken setzen seit Ende 2025 die elektronische Patientenakte aktiv ein, um medizinische Prozesse zu digitalisieren und den Klinikalltag effizienter zu gestalten. Entlassbriefe, Befunde und Medikationspläne werden automatisch in die ePA überführt, was sowohl Behandelnden als auch Patient:innen einen schnellen Zugriff auf relevante Informationen ermöglicht.

Vorteile im Klinikalltag

Dr. Alexander Mahnke, Oberarzt der Orthopädie-Klinik, hebt den praktischen Nutzen hervor: „Die ePA ermöglicht jederzeit Zugriff auf wichtige Patientendaten, insbesondere Informationen zu Medikation und Vorerkrankungen. Sie erleichtert die Vorbereitung auf Sprechstunden und die direkte Übernahme von Medikationsplänen ins Klinikinformationssystem.“

Tanja Braun, Chefsekretärin der Orthopädie, betont den geringen Aufwand: Dokumente, die früher manuell eingescannt wurden, stehen nun automatisch digital bereit, ohne zusätzliche Arbeit für das Personal.

Michael Krappmann, Leiter IT & Digitalisierung, unterstreicht die Effizienzgewinne: Bereits täglich werden rund 250 Dokumente automatisch hochgeladen, Tendenz steigend. Anfangs habe es technische Herausforderungen gegeben, inzwischen zeigt sich jedoch ein klarer Mehrwert für Patient:innen und Klinikpersonal.

Perspektiven und nächste Schritte

Die Dr. Erler Kliniken planen, die Nutzung der ePA weiter auszubauen:

  • Weitere Dokumententypen sollen automatisiert in die ePA überführt werden.
  • Standardisierte Nachbehandlungsschemata werden künftig digital eingebunden.
  • Eine stärkere sektorenübergreifende Nutzung soll den Informationsfluss zwischen allen beteiligten Einrichtungen verbessern.

Auch wenn noch nicht alle Dokumente oder Beteiligten vollständig integriert sind, zeigen die bisherigen Erfahrungen, dass die ePA stabil funktioniert und das Klinikpersonal deutlich entlastet.

Die Implementierung der ePA an den Dr. Erler Kliniken demonstriert, wie digitale Prozesse die Versorgungsqualität verbessern und gleichzeitig den Klinikalltag effizienter gestalten können. Kontinuierliche Automatisierungen sollen den Nutzen für Patient:innen und Mitarbeitende weiter erhöhen.

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