Universitätsklinikum Regensburg plant Stellenabbau bei Ärzten
Vorstand erläutert Konsolidierungskurs nach Kritik an der Kommunikation
Nach anhaltender Kritik an den geplanten Personaleinsparungen hat der Vorstand des Universitätsklinikum Regensburg die wirtschaftliche Lage des Hauses öffentlich erläutert.
Wie Merkur.de berichtet, sollen nach aktuellen Planungen rund 40 ärztliche Vollzeitstellen abgebaut werden. Die Klinikleitung begründet dies mit einer Diskrepanz zwischen Personalaufbau und den tatsächlich erreichten Leistungserlösen sowie den wirtschaftlichen Herausforderungen im Gesundheitswesen.
Hintergrund der Konsolidierung ist nach Angaben des Vorstands eine Entwicklung der vergangenen Jahre. Zwischen 2019 und 2024 stieg die Zahl der Beschäftigten am Universitätsklinikum um rund 430 Personen. Die erwarteten Leistungssteigerungen und die damit verbundenen Erlöse hätten sich jedoch nicht in dem ursprünglich kalkulierten Umfang realisieren lassen. Daraus resultiere nun ein Anpassungsbedarf bei den Personalkosten. Nach derzeitigen Berechnungen sollen etwa 40 ärztliche Vollzeitstellen wegfallen.




