Elektronische Patientenakte: DKG fordert breite Aufklärung und betont Versorgungsnutzen
Dr. Gerald Gaß: ePA stärkt Qualität, Forschung und Patientensouveränität – höchste Datenschutzstandards garantiert
In einer aktuellen Stellungnahme unterstreicht der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Dr. Gerald Gaß, die zentrale Bedeutung der elektronischen Patientenakte (ePA) für die Zukunft der medizinischen Versorgung in Deutschland. Trotz der derzeit noch geringen Nutzerzahlen dürfe die Einführung der ePA „nicht scheitern“. Sie ermögliche eine lückenlose Dokumentation von Behandlungsverläufen, reduziere Medikationsfehler und vermeide Doppeluntersuchungen.
„Die Nutzung der ePA erhöht die Transparenz für Patientinnen und Patienten und stärkt die Forschung durch die Verwendung anonymisierter Behandlungsdaten“, so Gaß. Gleichzeitig betont die DKG die hohen Sicherheitsstandards, auf denen die ePA basiert – entwickelt in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik und dem Bundesbeauftragten für den Datenschutz.
Um die Potenziale der ePA auszuschöpfen, sei eine gemeinsame Aufklärungskampagne aller Akteure im Gesundheitswesen notwendig. Ziel müsse es sein, das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger zu stärken und sie aktiv zur Nutzung der ePA zu motivieren. Die DKG fordert daher eine „breite positive Kommunikation“ und weist auf die langfristigen Vorteile für Versorgungsqualität, Ressourceneffizienz und Patientensouveränität hin.




