AMEOS nach Cyberangriff: Erste Erkenntnisse zum Datenschutzvorfall

Im Juli 2025 wurde die AMEOS Gruppe Ziel eines kriminellen Cyberangriffs. Nach aktuellem Stand der Untersuchungen steht fest, dass Angreifer von einigen Standorten teilweise personenbezogene Daten unrechtmäßig erlangt haben.

Das teilte das Unternehmen nun in einer offiziellen Pressemitteilung mit.

„Die AMEOS Gruppe wurde unverschuldet Opfer eines kriminellen Cyberangriffs. Ein Angriff auf Einrichtungen des Gesundheitswesens wiegt besonders schwer, weil dies Orte der Hilfe, Sicherheit und Fürsorge sind. Meist zielen derlei Angriffe bewusst auf die Schwächung der kritischen Infrastruktur ab, was als besonders niederträchtig einzustufen ist“, erklärte Freddy Eppacher, Mitglied des Vorstandes der AMEOS Gruppe.

Eppacher betonte zugleich: „Gemeinsam mit den zuständigen Behörden und externen Dienstleistern arbeiten wir mit Hochdruck und vollständiger Transparenz an der Aufklärung des Angriffs. Der Schutz unserer Patientinnen und Patienten, ihrer Angehörigen und unserer Mitarbeitenden hat dabei für uns absolute Priorität.“

Trotz der Cyberattacke blieb die medizinische Versorgung nach Angaben der AMEOS Gruppe jederzeit gesichert. Dank des koordinierten Einsatzes der Mitarbeitenden konnten Herausforderungen flexibel gemeistert und laufende Prozesse stabil gehalten werden.

Zur weiteren Aufarbeitung arbeitet AMEOS eng mit internen und externen forensischen Expertinnen und Experten zusammen. Zudem sind die Datenschutzbehörden der Bundesländer und das Landeskriminalamt Sachsen-Anhalt eingebunden, bei dem zentral Strafanzeige erstattet wurde.