Alexianer bauen gruppenweites Telemedizin-Netzwerk auf

Rahmenvertrag mit TCC ermöglicht standortübergreifende Konsile – Start in Geriatrie, Orthopädie und Psychiatrie

Die Alexianer bauen die telemedizinische Vernetzung ihrer Einrichtungen aus. Dafür hat die Unternehmensgruppe einen Rahmenvertrag mit dem Telemedizin-Anbieter TCC geschlossen. Über eine gemeinsame digitale Plattform sollen Behandlungsteams künftig einfacher Spezialisten anderer Alexianer-Standorte für Konsile und Fallbesprechungen hinzuziehen können.

Als erste Anwendungsfelder sind Geriatrie, Orthopädie und Psychiatrie vorgesehen. Medizinische Daten und relevante klinische Informationen sollen dafür strukturiert über die TCC-Plattform bereitgestellt werden.

Spezialwissen standortübergreifend verfügbar machen

Mit dem Konzept reagieren die Alexianer nach eigenen Angaben auch auf die zunehmende Spezialisierung der Krankenhausversorgung. Werden medizinische Schwerpunkte an einzelnen Standorten gebündelt, soll deren Expertise über telemedizinische Konsile auch anderen Einrichtungen zur Verfügung stehen.

Zunächst liegt der Schwerpunkt auf dem Aufbau eines Alexianer-internen Netzwerks. Nach dem Start in den drei genannten Fachgebieten sollen schrittweise weitere Anwendungen und Standorte hinzukommen. Perspektivisch ist auch die Einbindung regionaler Versorgungspartner vorgesehen.

Die Alexianer beschäftigen nach eigenen Angaben rund 35.000 Mitarbeitende und betreiben unter anderem somatische und psychiatrische Krankenhäuser sowie Medizinische Versorgungszentren.