Neuausrichtung der Abrechnungs- und Prüfprozesse in der GKV

Whitepaper zeigt, wie Krankenkassen rechtssicher und digital auf die BSG-Urteile reagieren können

Über viele Jahre war es gelebte Praxis, wesentliche Teile der Abrechnungs- und Prüfprozesse an externe Dienstleister auszulagern. Diese Arbeitsteilung brachte Entlastung und organisatorische Effizienz. Doch die aktuelle Rechtsprechung des Bundessozialgerichts (BSG) setzt hier eine klare Grenze: Aufgaben, die unmittelbar zur Leistungsgewährung gehören, dürfen nicht mehr an Dritte übertragen werden. Damit stehen die Krankenkassen vor einer grundlegenden Neuordnung. Sie müssen ausgelagerte Tätigkeiten überprüfen, rechtssicher zurückführen und eigene Strukturen aufbauen – und das in einer Zeit, in der Ressourcen, Fachkräfte und digitale Infrastruktur vielerorts knapp sind. Die operative Dimension ist enorm: Noch immer erreichen die Kassen jedes Jahr schätzungsweise hunderte Millionen Papierbelege, die erfasst, digitalisiert und korrekt verarbeitet werden müssen.

Das Whitepaper von SCS – erstellt in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. David Matusiewicz, Professor für Medizinmanagement und Dekan an der FOM Hochschule in Essen – zeigt auf, wie Krankenkassen diese Herausforderungen meistern können und welche rechtssicheren Modelle für die Zukunft tragfähig sind.