Drohende Insolvenzen: Deutsche Krankenhäuser in finanzieller Not

Umfrage zeigt pessimistischen Ausblick der Klinik-Manager; Reformen erst ab 2025 wirksam

Deutschlandweit sind viele Krankenhäuser aufgrund von Personalmangel und hohen Kosten von Insolvenz bedroht. Eine aktuelle Umfrage der Unternehmensberatung Roland Berger unter 650 Klinik-Führungskräften zeigt, dass mehr als die Hälfte die Liquidität ihrer Häuser als „gefährdet“ oder „stark gefährdet“ einstuft. Durchschnittlich 28 Prozent der befragten Kliniken könnten nach eigener Einschätzung bis Ende des Jahres insolvent werden. Während diese alarmierenden Zahlen die finanzielle Notlage der Krankenhäuser verdeutlichen, soll eine angekündigte Reform zur Verbesserung der Situation erst ab 2025 greifen.

Siehe auch:

Roland Berger Krankenhausstudie 2024: Ohne Fusionen keine Zukunft