DKG legt Geschäftsbericht 2025 vor
Krankenhausgesellschaft sieht besondere Verantwortung für Stabilität der Versorgung
Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) hat ihren Geschäftsbericht für das Jahr 2025 veröffentlicht. Darin zieht der Dachverband der Krankenhausträger Bilanz eines Jahres, das nach eigener Darstellung von außergewöhnlichen strukturellen, finanziellen und politischen Herausforderungen für die Krankenhäuser geprägt war.
Im Vorwort beschreibt die DKG 2025 als ein „Jahr mit besonderen Herausforderungen“. Die Krankenhäuser seien Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge und könnten nicht auf rein wirtschaftliche Interessen reduziert werden. Die Träger und Beschäftigten stünden in besonderer Verantwortung für die Stabilität der Versorgung und das Vertrauen in den Sozialstaat, heißt es im Bericht.
Der Geschäftsbericht gibt einen umfassenden Überblick über die Arbeit der DKG in ihren zentralen Handlungsfeldern. Dazu zählen unter anderem die Krankenhausfinanzierung und Versorgungsplanung, die Krankenhausreform, Personalfragen, Digitalisierung und eHealth, Qualitätssicherung, ambulante und stationäre Versorgung, Notfallmedizin, Arzneimittelversorgung sowie die Mitwirkung in der gemeinsamen Selbstverwaltung.
Ein Schwerpunkt liegt auf der Rolle der DKG in der Weiterentwicklung des Leistungskatalogs der gesetzlichen Krankenversicherung sowie der Qualitätssicherung. Die DKG verweist darauf, dass diese Arbeit regelmäßig mit Kompromissen für die Krankenhäuser verbunden sei, die jedoch im Sinne der Gesamtverantwortung für das Versorgungssystem getragen würden.
Mit Blick auf das Jahr 2026 betont die Krankenhausgesellschaft, dass entscheidend sei, ob dieses Verantwortungsbewusstsein von allen Akteuren im Gesundheitswesen geteilt werde. Die Sicherung der Gesundheitsversorgung wird im Bericht als zentraler Pfeiler gesellschaftlicher und demokratischer Stabilität eingeordnet.
Der Geschäftsbericht enthält darüber hinaus Berichte aus den Geschäftsbereichen, der DKG-Gremienarbeit, der Fach- und Sachverständigenausschüsse sowie Informationen zur Geschäftsstelle, zum Präsidium und zur Verbandszeitschrift „das Krankenhaus“.




