Charité-Personalratschef warnt vor Kliniksterben in Berlin
Eichholtz sieht steigende Defizite, Investitionsstau und gefährdete Versorgungsstruktur
Der Personalratsvorsitzende der Charité – Universitätsmedizin Berlin, Alexander Eichholtz, warnt vor einem zunehmenden „Kliniksterben“ in der Hauptstadt und sieht den Medizinstandort Berlin unter Druck. Hintergrund sind steigende Kosten, Kürzungen im Hochschulbereich sowie ein wachsendes Defizit der landeseigenen Universitätsklinik.
Wie die DTS Nachrichtenagentur unter Berufung auf ein Gespräch mit dem „Tagesspiegel“ berichtet, sieht Eichholtz die wirtschaftliche und strukturelle Lage der Charité kritisch. Die Universitätsmedizin verwalte zahlreiche Gebäude im gesamten Stadtgebiet, darunter auch viele denkmalgeschützte, aber sanierungsbedürftige Immobilien. Allein die Instandhaltungskosten überstiegen laut Eichholtz bereits die vom Land bereitgestellten Mittel, während gleichzeitig weitere Ausgaben kontinuierlich steigen.




