Bayern: 2,78 Millionen vollstationäre Krankenhausbehandlungen 2024

Bayerisches Landesamt für Statistik veröffentlicht Krankenhausdiagnosestatistik

Im Jahr 2024 wurden in 347 bayerischen Krankenhäusern insgesamt 2 783 417 Patientinnen und Patienten aus der vollstationären Behandlung entlassen. Das entspricht einem Zuwachs von 66 944 Fällen bzw. 2,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wie das Bayerische Landesamt für Statistik mitteilt.

Die häufigsten Gründe für einen Krankenhausaufenthalt waren Krankheiten des Kreislaufsystems (385 869 Fälle, 13,9 %), gefolgt von Verletzungen, Vergiftungen und anderen Folgen äußerer Ursachen (297 726 Fälle, 10,7 %) sowie gut- und bösartigen Neubildungen (275 028 Fälle, 9,9 %). Weitere häufige Diagnosegruppen waren Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems (269 187 Fälle, 9,7 %) und des Verdauungssystems (263 134 Fälle, 9,5 %).

Betrachtet man die einzelnen Hauptdiagnosen, ist nach Abzug der klinischen Versorgung von Lebendgeborenen (81 238 Fälle) die Herzinsuffizienz mit 69 893 Fällen am häufigsten, gefolgt von Vorhofflimmern und Vorhofflattern (50 244 Fälle), intrakraniellen Verletzungen im Schädel (47 284 Fälle) und Gonarthrose (Kniegelenksarthrose) (44 337 Fälle).

Die Fallzahlen steigen insgesamt moderat: Patienten mit Kreislauferkrankungen nahmen um 1,5 % (5 516 Fälle) zu, Verletzungen, Vergiftungen und andere äußere Ursachen um 1,0 % (3 000 Fälle), und gut- oder bösartige Neubildungen um 2,3 % (6 096 Fälle).