Streit um Bundes-Klinik-Atlas: Transparenz oder teure Doppelstruktur?

Patientenvertretungen warnen vor Rückschritt – DKG-Portal bietet mehr Tiefe, aber weniger Unabhängigkeit

Anfang Juli 2025 äußerte Bundesgesundheitsministerin Nina Warken Zweifel an der Fortführung des Bundes-Klinik-Atlas, der erst im Mai 2024 als offizielles Informationsportal des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) online ging. Ihre Kritik: Doppelstrukturen, hohe Kosten und ein begrenzter Nutzen angesichts bereits bestehender Portale wie dem Deutschen Krankenhaus Verzeichnis. Patientenvertreter*innen sehen hingegen in einem möglichen Aus des Atlas‘ einen klaren Rückschritt in Sachen Transparenz und Unabhängigkeit.