Berliner Blackout wirft Fragen zur Krisenfestigkeit deutscher Krankenhäuser auf

Nach dem Stromausfall im Südwesten Berlins, der nach Angaben der Behörden inzwischen bewältigt ist, rückt die Krisenvorsorge von Krankenhäusern erneut in den Fokus.

Mehrere Kliniken waren von dem → Blackout betroffen, mindestens ein Krankenhaus stand zeitweise vor einer möglichen Evakuierung. Der Vorfall macht deutlich, dass ein flächendeckender Stromausfall weitreichende organisatorische und medizinische Konsequenzen haben kann.

Wie BILD.de berichtet, stellt sich in solchen Situationen nicht nur die Frage nach funktionierender Notstromversorgung, sondern auch nach Vorbereitung, freien Kapazitäten und der Koordination mit anderen Häusern. Eine Evakuierung sei hochkomplex und setze stabile Strukturen voraus. Die Charité – Universitätsmedizin Berlin, eine der größten Universitätskliniken Europas, erklärte auf Anfrage von BILD, wie sie mit solchen Szenarien umgeht. Vorstandsvorsitzender Heyo Kroemer betonte, dass das Haus für längere Stromausfälle grundsätzlich gerüstet sei, jedoch mit Einschränkungen…

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