Krankheiten des Kreislaufsystems bleiben häufigste Todesursache in Berlin und Brandenburg
Fast 73.000 Todesfälle im Jahr 2024 – Statistikamt meldet Rückgang gegenüber Vorjahr
In Berlin und Brandenburg sind im Jahr 2024 insgesamt knapp 73.000 Menschen verstorben. Damit ging die Zahl der Todesfälle im Vergleich zum Vorjahr um 2,9 Prozent zurück. Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mitteilt, waren Krankheiten des Kreislaufsystems erneut die häufigste Todesursache in der Hauptstadtregion.
Herz-Kreislauf-Erkrankungen dominieren Todesursachenstatistik
Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems führten in Berlin zu 11.161 Todesfällen und in Brandenburg zu 12.379 Todesfällen. Damit entfielen 29,6 Prozent aller Todesfälle in Berlin und 35,1 Prozent in Brandenburg auf diese Krankheitsgruppe. In beiden Bundesländern starben mehr Frauen als Männer an Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Das durchschnittliche Sterbealter lag in Berlin bei 82,2 Jahren, in Brandenburg bei 79,9 Jahren.
Krebserkrankungen zweithäufigste Todesursache
An zweiter Stelle der Todesursachen standen bösartige Neubildungen. In Berlin wurden 9.168 Todesfälle registriert, in Brandenburg 8.427. Besonders häufig waren Krebserkrankungen der Bronchien und der Lunge: In Berlin entfielen 22,1 Prozent der Krebstodesfälle auf diese Diagnose, in Brandenburg 19,5 Prozent. Todesfälle durch bösartige Neubildungen der Brustdrüse beliefen sich auf 728 in Berlin und 579 in Brandenburg.
Erkrankungen der Atemwege auf Platz drei
Krankheiten des Atmungssystems belegten im Jahr 2024 den dritten Rang der Todesursachenstatistik. In Berlin starben 3.076 Menschen an entsprechenden Erkrankungen, in Brandenburg 2.350. Der Anteil an allen Todesfällen betrug damit 8,2 Prozent in Berlin und 6,7 Prozent in Brandenburg.






