Hochtaunus-Kliniken: Zum Demenzsensiblen Krankenhaus dank „Silviahemmet“-Ausbildung

Team aus Bad Homburg, Königstein und Usingen trifft Königin Silvia in Stockholm

Die Hochtaunus-Kliniken setzen auf eine patientenzentrierte Versorgung von Menschen mit Demenz. 18 Mitarbeiter aus allen Bereichen des Klinikverbunds haben kürzlich in Schweden die Ausbildung zu „Silviahemmet“-Trainern abgeschlossen und dürfen sich nun Botschafter der schwedischen Stiftung nennen. Höhepunkt der Reise war ein persönliches Gespräch mit Königin Silvia, Gründerin der „Silviahemmet“-Stiftung.

Das Konzept der Stiftung stellt den erkrankten Patienten in den Mittelpunkt, um dessen Perspektive einzunehmen und individuelle Bedürfnisse besser zu verstehen. Ziel ist es, die Selbstständigkeit der Betroffenen zu fördern, Einschränkungen zu erkennen und einen würdevollen Umgang zu gewährleisten. Ein Schwerpunkt liegt zudem auf der Unterstützung von Angehörigen sowie auf Teamarbeit und interner Kommunikation.

Bereits im April 2025 wurde das Königsteiner St. Josef Krankenhaus als demenzsensibles Haus zertifiziert. In den kommenden Monaten sollen die Standorte Bad Homburg und Usingen folgen. Die geschulten Trainer werden die gesamte Klinikbelegschaft auf das Konzept vorbereiten und damit eine flächendeckend demenzfreundliche Versorgung etablieren.

Die Ausbildung umfasste eine intensive vierwöchige Schulung in Schweden, gefolgt von schriftlichen und mündlichen Prüfungen. Ergänzend besuchten die Teilnehmer eine Tageseinrichtung der Stiftung, um praktische Einblicke in den demenzsensiblen Alltag zu erhalten.

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