Perinatalzentrum Halle erneut nach periZert® zertifiziert

Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara bestätigt zum 13. Mal höchste Versorgungsqualität in Geburtshilfe und Neonatologie

Das Perinatalzentrum am Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara in Halle (Saale) ist erneut nach dem periZert®-Standard zertifiziert worden. Wie das Klinikum am 30. April 2026 mitteilte, wurde die Einrichtung damit bereits zum 13. Mal in Folge ausgezeichnet. Die Zertifizierung bestätigt die hohen Qualitätsstandards in der Versorgung von Schwangeren sowie Früh- und Neugeborenen.

Das Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara in Halle (Saale) hat erneut die Zertifizierung seines Perinatalzentrums nach dem etablierten periZert®-Standard erhalten. Mit der nunmehr 13. erfolgreichen Rezertifizierung unterstreicht die Einrichtung ihre kontinuierliche Ausrichtung auf höchste Qualitätsstandards in der spezialisierten Versorgung rund um Schwangerschaft, Geburt und Neonatologie.

Perinatalzentren der höchsten Versorgungsstufe, sogenannte Level-1-Zentren, übernehmen die Behandlung besonders komplexer Fälle, darunter extrem frühgeborene Kinder sowie Risikoschwangerschaften mit erhöhtem medizinischem Betreuungsbedarf. Voraussetzung hierfür sind umfassende strukturelle, personelle und organisatorische Anforderungen. Dazu zählen unter anderem die permanente Verfügbarkeit qualifizierten Fachpersonals in Kreißsaal, Wochenbettstation und Neonatologie sowie die enge räumliche Verzahnung aller relevanten Funktionsbereiche.

Nach Angaben des Krankenhauses konnte das Perinatalzentrum die unabhängigen Fachexperten erneut durch die Einhaltung dieser anspruchsvollen Kriterien überzeugen. Bereits im Jahr 2012 gehörte die Einrichtung zu den ersten nichtuniversitären Häusern in Deutschland, die die periZert®-Zertifizierung erfolgreich erhielten. Seither wird die Qualität der Versorgung regelmäßig überprüft und bestätigt.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf innovativen Versorgungskonzepten. Dazu zählt der Hebammenkreißsaal, der in Sachsen-Anhalt erstmals im Jahr 2019 etabliert wurde und mittlerweile erneut zertifiziert ist. Dieses Modell ermöglicht eine weitgehend selbstbestimmte Geburt unter der kontinuierlichen Betreuung durch Hebammen, während ärztliche Unterstützung gezielt bei medizinischer Notwendigkeit hinzugezogen wird. Ergänzend wurde dem Zentrum die Zusatzqualifikation „familyfriendly+“ verliehen, die eine besondere Kompetenz in der Förderung von Stillen und frühkindlicher Bindung bescheinigt.

Die kontinuierliche Qualitätssicherung gewinnt vor dem Hintergrund rückläufiger Geburtenzahlen in Deutschland zusätzliche Bedeutung. Für Krankenhäuser stellt die Spezialisierung auf qualitativ hochwertige Versorgungsangebote einen wichtigen Faktor dar, um Vertrauen bei Patientinnen und Patienten zu sichern und sich im Wettbewerb zu positionieren.

Nach Angaben der Klinikleitung spiegelt die erneute Zertifizierung sowohl die medizinische Leistungsfähigkeit als auch die interdisziplinäre Zusammenarbeit der beteiligten Fachbereiche wider. Gleichzeitig unterstreicht sie die strategische Bedeutung der Geburtshilfe und Neonatologie innerhalb der Gesamtstruktur des Hauses.

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