Patientenzufriedenheit als Standortfaktor: Burgenländische Kliniken triumphieren beim Klinik Award Austria 2026

Die Versorgungsstrategie im Burgenland erfährt durch die aktuelle Studie der Gesellschaft für Verbraucherstudien (ÖGVS) eine deutliche Bestätigung

Beim „Klinik Award Austria 2026“ konnten sich gleich drei burgenländische Einrichtungen unter den Top 7 der insgesamt 174 untersuchten Akutkrankenhäuser in Österreich platzieren. Die Klinik Oberwart, das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Eisenstadt sowie die Klinik Oberpullendorf erhielten das Prädikat „Herausragend“ und unterstreichen damit die Bedeutung von Servicequalität und Patientenkommunikation als zentrale Säulen des modernen Klinikmanagements.

Die umfassende Krankenhausstudie der ÖGVS basierte auf einer Befragung von über 20.000 Patientinnen und Patienten sowie einer detaillierten Analyse des Qualitätsmanagements aller österreichischen Akutkrankenhäuser mit mehr als 20 Betten. Im Fokus standen neben der medizinischen Behandlungsqualität vor allem weiche Faktoren wie die Kommunikation mit dem ärztlichen Dienst, die Verfügbarkeit des Pflegepersonals, die Sauberkeit sowie die allgemeine Kundenzufriedenheit. Die Klinik Oberwart sicherte sich in diesem kompetitiven Umfeld den vierten Gesamtrang, gefolgt vom Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Eisenstadt auf Platz sechs und der Klinik Oberpullendorf auf Platz sieben.

Landeshauptmann Hans Peter Doskozil sieht in dem Abschneiden der Kliniken eine Validierung des burgenländischen Weges in der Gesundheitsversorgung. Er betonte, dass der Anspruch, Spitzenmedizin in Wohnortnähe mit einem hohen Wohlfühlfaktor für die Patienten zu verknüpfen, nur durch bewusste Investitionen in Personal, Strukturen und Qualitätssicherung erreichbar sei. Die Ergebnisse spiegelten wider, dass die gesetzten Schwerpunkte der letzten Jahre die richtige Basis für eine nachhaltige Gesundheitsversorgung bilden. Neben der rein medizinischen Exzellenz sei es vor allem das tägliche Engagement und die Professionalität der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die das Vertrauen der Patienten sichern und die Häuser in die nationale Spitzengruppe geführt haben.

Für die Geschäftsführung der Gesundheit Burgenland stellen die Auszeichnungen weit mehr als eine Momentaufnahme dar. Univ.-Prof. Dr. Stephan Kriwanek, Geschäftsführer der Gesundheit Burgenland, bezeichnete die Ergebnisse als Bestätigung einer patientenzentrierten Arbeitsweise, bei der der Mensch konsequent im Mittelpunkt stehe. Die Spitzenplatzierungen fungierten gleichzeitig als Motivation, den eingeschlagenen Pfad der Qualitätsentwicklung weiterzuverfolgen. Aus Sicht des Managements zeigt die Studie, dass eine hohe Prozessqualität im Bereich der Pflege und Kommunikation unmittelbar mit der wahrgenommenen Versorgungsqualität korreliert und damit einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil im österreichischen Klinikmarkt darstellt.

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