Neustrukturierung des Verbund-Perinatalzentrums Nordfranken
Mit einer neuen Kooperationsvereinbarung zwischen den Kliniken in Bamberg, Bayreuth, Schweinfurt und Coburg wird die Betreuung sehr kleiner Frühgeborener und Risikoschwangeren in Nordfranken neu organisiert.
Das Verbund-Perinatalzentrum Nordfranken hat seine Strukturen angepasst, um die Anforderungen der seit Januar 2024 geltenden Mindestversorgungsmenge für „Level I“-Perinatalzentren des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) zu erfüllen. Die Neuerungen sehen vor, dass Frühgeborene unter 1.250 Gramm künftig nur an den spezialisierten Standorten Bamberg und Bayreuth versorgt werden, während Coburg und Schweinfurt ihre Level I-Status behalten, jedoch diese extrem Frühgeborenen nicht mehr behandeln.
Die Umstrukturierung ermöglicht weiterhin eine wohnortnahe Versorgung. Sofern Frühgeborene stabilisiert werden, kann eine Rückverlegung in das nächstgelegene Perinatalzentrum erfolgen. Dies soll die Belastung für die Familien minimieren und die familiäre Bindung durch Nähe und Rooming-in-Zimmer fördern. Die Vereinbarung wurde unter Begleitung des Bayerischen Gesundheitsministeriums und der Krankenkassen erstellt und soll die Versorgungsqualität durch Spezialisierung und enge Zusammenarbeit sichern.




