LA-Regio eröffnet neue Intensivstation für 21 Mio. Euro

16 Intensiv- und acht IMC-Plätze gehen im Oktober in Betrieb – Neubau berücksichtigt Erfahrungen aus der Corona-Pandemie

Die LA-Regio Klinik Landshut-Achdorf hat ihre neue Intensiv- und Überwachungsstation eröffnet. Rund 21 Millionen Euro wurden in den Neubau investiert, der über 16 Intensiv-Einzelzimmer sowie vier Zweibettzimmer mit insgesamt acht Plätzen für die Intermediate Care (IMC) verfügt. Die Inbetriebnahme ist für Oktober vorgesehen.

Das seit Juli 2019 geplante und seit Herbst 2023 realisierte Projekt erweitert und modernisiert die intensivmedizinische Infrastruktur am Standort Landshut-Achdorf. Die interdisziplinäre Intensivstation wird gemeinsam von der Klinik für Anästhesie und Operative Intensivmedizin sowie der Medizinischen Klinik I geleitet.

In die Planung flossen nach Angaben der LA-Regio Kliniken auch Erfahrungen aus der Corona-Pandemie ein. Einzelne Bereiche können baulich voneinander getrennt und isoliert genutzt werden. Gleichzeitig wurden aktuelle Anforderungen an Medizin, Pflege und technische Ausstattung berücksichtigt.

Die neue Station soll neben verbesserten Behandlungsbedingungen auch ein zeitgemäßes Arbeitsumfeld für Ärzte und Pflegekräfte schaffen.

Die Eröffnung ist zugleich eines der ersten größeren Infrastrukturprojekte unter der gemeinsamen Trägerstruktur der LA-Regio Kliniken. Bei der Einweihung verwiesen Vertreter des Freistaats und der kommunalen Träger auf die Bedeutung der Zusammenarbeit für die künftige Krankenhausversorgung in der Region Landshut.