Kreiskrankenhaus Emmendingen erhält 4,5 Millionen Euro für nächste Modernisierungsphase

Landesförderung ermöglicht Planung des Maßnahmenpakets 3

Das Kreiskrankenhaus Emmendingen kann die nächste Phase seiner baulichen Weiterentwicklung vorbereiten. Im Rahmen des Jahreskrankenhausbauprogramms 2026 erhält der Klinikstandort Baden-Württemberg 4,5 Millionen Euro Landesmittel für die Planung des Maßnahmenpakets 3. Vorgesehen sind umfangreiche Modernisierungen des Bettenhauses sowie neue Strukturen für ambulante und endoskopische Leistungen.

Mit der Förderzusage schafft das Land Baden-Württemberg die Grundlage für die weiteren Planungsschritte des Großprojekts. Die Mittel finanzieren die Leistungsphasen 1 bis 4 nach der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) – von der Grundlagenermittlung über die Vor- und Entwurfsplanung bis zur Genehmigungsplanung.

Bei der Übergabe des symbolischen Förderbescheids informierten Vertreterinnen und Vertreter des Kreiskrankenhauses Emmendingen sowie des Landkreises Emmendingen Sozialminister Oliver Hildenbrand und Regierungspräsident Carsten Gabbert über die geplanten Maßnahmen und die langfristige Entwicklung des Klinikstandorts.

„Mit der Aufnahme einer Planungsrate in Höhe von 4,5 Millionen Euro in das Jahreskrankenhausbauprogramm 2026 setzen wir ein klares Zeichen für eine starke und zukunftsfähige Krankenhausversorgung im Landkreis Emmendingen“, erklärte Gesundheitsminister Oliver Hildenbrand. Die Förderung sei ein wichtiger Beitrag dazu, Patientinnen und Patienten auch künftig unter modernen Bedingungen behandeln zu können.

Kern des Maßnahmenpakets 3 ist die umfassende Modernisierung des bestehenden Bettenhauses. Die bisherigen Drei-Bett-Zimmer sollen durch moderne Ein- und Zwei-Bett-Zimmer mit eigenen Sanitärbereichen ersetzt werden. Dadurch sollen sowohl die Aufenthaltsqualität der Patientinnen und Patienten als auch die Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten verbessert werden.

Darüber hinaus sind weitere strukturelle Anpassungen geplant. Dazu gehören der Neubau einer Endoskopie-Abteilung mit drei Sälen sowie die Einrichtung einer ambulanten Operationsstruktur mit zwei Operationssälen. Ergänzt wird das Vorhaben durch energetische Sanierungsmaßnahmen, eine umfassende Fassadenerneuerung sowie Maßnahmen zur Verbesserung des Brandschutzes.

Landrat Hanno Hurth bewertet die Förderentscheidung als wichtiges Signal für die Zukunft des Klinikstandorts. Nach den bereits umgesetzten Investitionen der vergangenen Jahre sei die Modernisierung des Bettenhauses ein konsequenter nächster Schritt zur Weiterentwicklung des Krankenhauses.

Das Kreiskrankenhaus Emmendingen verfolgt mit dem Maßnahmenpaket 3 seinen langfristigen Modernisierungskurs weiter. Bereits im Rahmen des Maßnahmenpakets 2 wurden unter anderem fünf neue Operationssäle, ein neuer Haupteingang sowie weitere Funktionsbereiche geschaffen. Zudem befinden sich eine moderne Zentrale Notaufnahme und eine Intermediate-Care-Station in der Fertigstellung.

Für Geschäftsführer Armin Müller ist die Förderzusage ein zentraler Meilenstein des Zukunftskonzepts. Ziel sei es, eine moderne und hochwertige Patientenversorgung sicherzustellen und gleichzeitig attraktive Rahmenbedingungen für Mitarbeitende zu schaffen.

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