Rekordjahr in der Geburtshilfe: Klinikum Darmstadt übertrifft bisherigen Spitzenwert
2.740 Geburten und 2.779 Neugeborene im Jahr 2025 – stabile Entwicklung gegen den Bundestrend
Das Klinikum Darmstadt verzeichnet im Jahr 2025 so viele Geburten wie noch nie zuvor. Insgesamt kamen im vergangenen Jahr bei 2.740 Geburten 2.779 Kinder zur Welt, darunter 45 Zwillingspaare. Nach Angaben des Hauses handelt es sich um die höchste jemals in einer Darmstädter Klinik erreichte Geburtenzahl und damit um einen neuen historischen Spitzenwert.
„Das ist die höchste Geburtenzahl, die jemals in Darmstadt in einer Klinik erreicht wurde. Selbst unser bisheriges Spitzenjahr 2021 wurde übertroffen“, sagt PD Dr. Sven Ackermann, Direktor der Frauenklinik am Klinikum Darmstadt. Er betont zugleich den Einsatz des Teams: „Ich danke meinem engagierten Team aus Ärztinnen, Ärzten und Hebammen, das Tag und Nacht dafür sorgt, dass Kinder bestmöglich auf die Welt kommen.“ Zum Vergleich: 2019 wurden 1.900 Geburten verzeichnet, 2021 waren es 2.738 und im Jahr 2024 rund 2.600.
Besonders bemerkenswert ist die Entwicklung vor dem Hintergrund des bundesweiten Geburtenrückgangs. Während die Geburtenzahlen in Deutschland zeitweise um rund drei Prozent sanken und in den ersten zehn Monaten 2025 laut Statistischem Bundesamt ein Rückgang von minus 4,3 Prozent festgestellt wurde, blieben die Zahlen in Darmstadt stabil und stiegen zuletzt erneut. Die Frauenklinik stellt sich damit weiterhin erfolgreich gegen den Bundestrend.
Als wesentliche Erfolgsfaktoren werden der hohe Sicherheitsstandard sowie das Angebot eines hebammengeleiteten Kreißsaals genannt. Dort herrsche eine Geburtshausatmosphäre, in der Frauen auf wehenfördernde Medikamente verzichten und keine ärztliche Mitbetreuung erfolgt – mit dem Ziel eines möglichst natürlichen Geburtsverlaufs ohne Interventionen. Bei Komplikationen stehen jedoch jederzeit alle Möglichkeiten eines Level-1-Perinatalzentrums zur Verfügung.
Das einzige Perinatalzentrum Südhessens am Klinikum Darmstadt zeichnet sich durch die enge Zusammenarbeit von Geburtsmedizin, Neonatologie und speziell ausgebildeter Kinderkrankenpflege aus. Die Teams betreuen Schwangerschaften und Geburten ab der 23. Schwangerschaftswoche; die unmittelbare Nähe von Kreißsaal, OP und Kinderstation soll einen optimalen Start ins Leben ermöglichen.
Auch personell richtet sich die Klinik auf weiteres Wachstum aus: Im April kehren die ersten Absolventinnen des dualen Hebammenstudiengangs nach ihrem Examen als festangestellte Hebammen zurück und verstärken das Team, das bereits während der Praxiseinsätze mit den Strukturen vertraut war.






