Haßberg-Klinik Ebern: Bevölkerung fordert Erhalt und Wiedereröffnung der stationären Chirurgie
Petition mit über 2.100 Unterstützern richtet Appell an Kreisräte im Landkreis Haßberg
Die Petition „Erhalt der Haßberg-Klinik Ebern und Wiedereröffnung der stationären Chirurgie“ hat innerhalb kurzer Zeit mehr als 2.100 elektronische Unterschriften gesammelt. Damit zeigt sich die breite Unterstützung der Bevölkerung für den Erhalt des Krankenhauses, das eine zentrale Rolle in der wohnortnahen Versorgung der Region spielt.
Der Petitionsbetreiber OpenPetition hat angesichts des hohen regionalen Stimmanteils alle Kreisräte des Landkreises Haßberg, deren Mailadressen bekannt sind, angeschrieben. Ziel ist es, eine schriftliche Stellungnahme der Kreisräte einzuholen, wie sie zur geplanten Schließung der Haßberg-Klinik Ebern und zur Petition stehen.
Die Aktionsgruppe „Schluss mit Kliniksterben in Bayern“ appelliert zusätzlich direkt an die Kreisräte:
- Bekenntnis zum Erhalt der Klinik: Auf der Petitionsplattform soll öffentlich klargestellt werden, dass die Kreisräte den Erhalt der Haßberg-Klinik unterstützen.
- Transparenz gegenüber der Bevölkerung: Sollte kein Bekenntnis erfolgen, müssen die Kreisräte erläutern, wie sie die wohnortnahe klinische Notfallversorgung, insbesondere für lebensbedrohliche Erkrankungen, sicherstellen wollen.
Die Bevölkerung wird aufgefordert:
- Direkt aktiv werden: Die eigenen Kreisräte sollen angesprochen und zu einem klaren öffentlichen Bekenntnis für den Erhalt der Haßberg-Klinik aufgefordert werden.
- Politischen Druck erzeugen: Die Kreisräte sollen im Kreistag Haßberge einen Beschluss zum Erhalt des Krankenhauses einschließlich der Wiedereröffnung der stationären Chirurgie herbeiführen.
Die Initiative unterstreicht die Bedeutung der Haßberg-Klinik Ebern für die regionale Gesundheitsversorgung und betont, dass eine wohnortnahe Notfall- und Akutversorgung für die Bevölkerung unverzichtbar ist.




