Potsdam sichert Grundstücke für Innenstadt-Neubau des Bergmann-Klinikums
Stadtverordnete beschließen Vorkaufsrecht – Ambulantisierung ermöglicht Verbleib im Zentrum
Die Stadt Potsdam treibt die Erweiterung des Klinikums Ernst von Bergmann (EvB) am aktuellen Standort voran. Am Mittwochabend, den 21. Januar 2026, stimmten die Stadtverordneten einer Verwaltungsvorlage zu, die den Erwerb strategisch wichtiger Flächen in der Innenstadt über eine Vorkaufsrechtssatzung sichert, berichtet die MAZ. Damit rückt ein kompletter Neubau in der Peripherie zugunsten einer baulichen Verdichtung im Stadtzentrum in den Hintergrund.
Ein entscheidender Faktor für die Kurskorrektur weg vom ursprünglich diskutierten Standort in Krampnitz ist die Krankenhausreform. Gesundheitsbeigeordnete Brigitte Meier (SPD) erläuterte in der Sitzung, dass das enorme „Ambulantisierungspotenzial“ im Jahr 2022 noch nicht in diesem Ausmaß absehbar war. Durch die Verlagerung stationärer Leistungen in den ambulanten Bereich sinkt die benötigte Bettenkapazität für den Neubau deutlich.




