Asklepios fordert weitere Landesmittel für Uniklinik Gießen-Marburg
Die Zukunft der Investitionsfinanzierung am Universitätsklinikum Gießen und Marburg (UKGM) sorgt erneut für Diskussionen
Wie die Frankfurter Rundschau berichtet, verhandeln das Land Hessen und die privatisierte Universitätsklinik derzeit über die weitere Umsetzung des sogenannten Zukunftsvertrags und den künftigen Umfang der Investitionen am Standort.
Hintergrund ist ein wachsender Investitionsbedarf am Universitätsklinikum Gießen-Marburg. Die Klinik war im Jahr 2006 als erstes Universitätsklinikum in Deutschland privatisiert worden und gehört inzwischen zum Gesundheitskonzern Asklepios Kliniken. Im Rahmen des Zukunftsvertrags hatten das Land Hessen und der Klinikbetreiber Vereinbarungen zur langfristigen Entwicklung und Finanzierung des Standorts getroffen.
Nach Informationen der Frankfurter Rundschau wurden die im Zukunftsvertrag vorgesehenen Mittel bislang jedoch nicht vollständig abgerufen. Gleichzeitig bestehe weiterhin ein erheblicher Investitionsbedarf für Gebäude, Infrastruktur und medizinische Ausstattung. Der Mutterkonzern Asklepios sieht dem Bericht zufolge keine Verpflichtung, zusätzliche eigene Mittel über die bestehenden Vereinbarungen hinaus einzubringen.




