Leopoldina-Krankenhaus setzt auf neue Abrechnungssoftware von CompuGroup Medical

Einführung von CGM CLINICAL RCM soll Liquidität sichern und Digitalisierung stärken

Das Leopoldina-Krankenhaus Schweinfurt hat sich für die Einführung der Abrechnungssoftware CGM CLINICAL RCM des E-Health-Unternehmens CompuGroup Medical entschieden. Ziel ist es, die Abrechnungsprozesse zu modernisieren und langfristig die wirtschaftliche Stabilität des Klinikbetriebs zu sichern.

Die Entscheidung für die neue Softwarelösung erfolgt vor dem Hintergrund steigender wirtschaftlicher Anforderungen im Krankenhaussektor. Insbesondere die Abrechnung gilt als zentraler Faktor für die Sicherstellung der Liquidität und damit für die Funktionsfähigkeit eines Krankenhauses. Mit der Implementierung von CGM CLINICAL RCM soll eine leistungsfähige, modulare und zukunftssichere Lösung in die bestehende IT-Landschaft integriert werden.

Nach Angaben des Herstellers lässt sich das System ohne grundlegende Veränderungen in bestehende Krankenhausinformationssysteme (KIS) einbinden. Damit verfolgt das Leopoldina-Krankenhaus eine evolutionäre Digitalisierungsstrategie, bei der vorhandene Strukturen erhalten und gleichzeitig gezielt weiterentwickelt werden. Die Software ist Teil der CGM CLINICAL Suite, die sowohl medizinische als auch administrative Prozesse im Krankenhaus abbildet.

Sebastian Güldner, Kaufmännischer Leiter des Leopoldina-Krankenhauses, betont die strategische Tragweite der Entscheidung: „Die Abrechnung ist von zentraler Bedeutung für die Sicherstellung der Liquidität und damit auch der Funktionsfähigkeit des Krankenhauses. Einen Systemwechsel vorzunehmen, ist daher eine strategische Entscheidung mit großer Tragweite.“ Entscheidend sei gewesen, eine Lösung zu finden, die sich nahtlos integrieren lasse und gleichzeitig offen für zukünftige Erweiterungen sei.

Auch seitens des Herstellers wird die Zusammenarbeit als bedeutender Schritt eingeordnet. Arne Petersen, Senior Vice President HIS DACH bei CompuGroup Medical, hebt hervor, dass das Leopoldina-Krankenhaus als Schwerpunktversorger hohe Anforderungen an die IT stelle und Digitalisierung dort gezielt als strategische Chance genutzt werde.

Der Rollout der neuen Abrechnungssoftware ist für das erste Halbjahr 2026 vorgesehen. Die Einführung soll schrittweise und in enger Abstimmung mit den kaufmännischen Bereichen erfolgen, um einen reibungslosen Übergang sicherzustellen. Ziel ist es, Unterbrechungen im laufenden Abrechnungsbetrieb zu vermeiden und gleichzeitig die Effizienz administrativer Prozesse nachhaltig zu steigern.

Mit der Entscheidung für CGM CLINICAL RCM setzt das Leopoldina-Krankenhaus ein weiteres Zeichen für die konsequente Digitalisierung zentraler Geschäftsprozesse. Gerade vor dem Hintergrund zunehmenden wirtschaftlichen Drucks im Gesundheitswesen gewinnt die Optimierung administrativer Abläufe zunehmend an Bedeutung – nicht zuletzt als Voraussetzung für eine stabile Patientenversorgung.

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