Hacker greifen interne Systeme von Fresenius Medical Care an
Dialysekonzern bestätigt unbefugten Zugriff – Medizinprodukte, Patientenversorgung, Produktion und laufender Geschäftsbetrieb laut Unternehmen nicht betroffen
Fresenius Medical Care (FME) untersucht einen Cybersicherheitsvorfall mit unbefugtem Zugriff auf eine begrenzte Anzahl interner Systeme. Wie die hessenschau berichtet und der Bad Homburger Dialysekonzern in einem eigenen Medienstatement bestätigt, sind Medizinprodukte und die Patientenversorgung nach aktuellem Stand nicht betroffen. Auch Produktion und laufender Geschäftsbetrieb sollen ohne Einschränkungen fortgeführt werden können.
Fresenius Medical Care hatte den Vorfall am 22. September 2026 öffentlich bestätigt. Nach Angaben des Unternehmens wurden unmittelbar nach Entdeckung des Angriffs Maßnahmen eingeleitet, um den Vorfall einzudämmen und zu beheben. Zusätzlich habe FME externe Cybersicherheitsexperten hinzugezogen und die zuständigen Strafverfolgungsbehörden informiert.
Umfang des möglichen Datenzugriffs noch offen
Welche internen Systeme konkret betroffen sind und auf welche Weise sich die Angreifer Zugang verschafft haben, geht aus dem Medienstatement nicht hervor. Auch zu einem möglichen Abfluss von Daten macht Fresenius Medical Care bislang keine Angaben.
Das Unternehmen erklärt, im Rahmen der laufenden Untersuchung sämtliche geltenden gesetzlichen und regulatorischen Anforderungen zu erfüllen. Der Schutz der eigenen Systeme sowie der Privatsphäre der Betroffenen habe weiterhin höchste Priorität.
Die hessenschau berichtet ebenfalls, dass derzeit nicht bekannt ist, ob Daten abgegriffen wurden. Angaben zur Höhe eines möglichen Schadens liegen bislang ebenfalls nicht vor.
Keine Auswirkungen auf medizinische Versorgung und Produktion
Für den Gesundheitssektor besonders relevant ist die Abgrenzung der betroffenen Systeme: Nach Angaben von FME hatte der Sicherheitsvorfall keine Auswirkungen auf Medizinprodukte, Patientenversorgung, Produktion oder den laufenden Geschäftsbetrieb.
Damit beschränkt sich der bislang bestätigte Vorfall auf eine begrenzte Zahl interner Systeme. Die Untersuchung des Cyberangriffs dauert an.




