Geplanter IT-Stillstand am ALB FILS KLINIKUM Göppingen

Wartungsarbeiten am 18. Februar 2026 – Notfallversorgung bleibt sichergestellt

Am Mittwoch, den 18. Februar 2026, kommt es im ALB FILS KLINIKUM, im angeschlossenen Ärztehaus sowie im Gesundheitszentrum Helfenstein zu einem geplanten IT-Stillstand. Wie das Klinikum mitteilt, werden zwischen 16 und 18 Uhr notwendige Anpassungen an der Netzwerkumgebung vorgenommen. Ziel ist es, die IT-Sicherheit und Stabilität der Systeme nachhaltig zu verbessern.

Im Rahmen der Maßnahme werden alle IT-Systeme kontrolliert heruntergefahren und anschließend schrittweise wieder in Betrieb genommen, um Datenverluste oder Systemkonflikte zu vermeiden. Die Arbeiten wurden nach Angaben des Klinikums über mehrere Monate vorbereitet und erfolgen in enger Abstimmung zwischen der internen IT-Abteilung und externen Partnern. Auch die klinikinternen Abläufe seien für die Dauer der Wartung gezielt angepasst worden.

Inhaltlich geht es darum, nicht mehr benötigte IT-Komponenten außer Betrieb zu nehmen und die Netzwerkstruktur neu zu ordnen. Künftig sollen unterschiedliche Software- und Gerätetypen bei externen Störungen besser voneinander getrennt werden können. „Mit der geplanten Umstellung stellen wir vorausschauend sicher, dass das Kliniknetzwerk bestmöglich vor IT-Angriffen geschützt ist und der Klinikbetrieb auch künftig stabil und sicher bleibt“, erklärte Stefan Gödecke, Geschäftsbereichsleiter Medizininformatik und Medizintechnik.

Die Zentrale Notaufnahme bleibt während des IT-Stillstands für die Versorgung akuter Notfälle uneingeschränkt einsatzfähig. Gleichzeitig bittet das Klinikum die Bevölkerung um Unterstützung: Patientinnen und Patienten mit nicht dringlichen Beschwerden werden gebeten, nach Möglichkeit den hausärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Rufnummer 116 117 oder niedergelassene Praxen zu nutzen und insbesondere am späten Nachmittag und in den Abendstunden von einem direkten Aufsuchen der Notaufnahme abzusehen. Bei schweren oder lebensbedrohlichen Erkrankungen ist die Versorgung jederzeit gewährleistet; in medizinischen Notfällen soll weiterhin der Notruf 112 gewählt werden.

Für das Krankenhausmanagement unterstreicht der geplante Stillstand die wachsende Bedeutung von IT-Sicherheit und resilienten Netzwerkstrukturen für einen stabilen Klinikbetrieb – insbesondere vor dem Hintergrund zunehmender Cyberrisiken im Gesundheitswesen.

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