Streit um Rostocker Kardiologie erreicht die Landespolitik

Mögliche Veränderung der Kooperation zwischen der Universitätsmedizin Rostock und Vivantes sorgt für Widerstand

Die Frankfurter Rundschau berichtet über einen Konflikt um die Zukunft der Kardiologie an der Universitätsmedizin Rostock (UMR), der zunehmend die Landespolitik in Mecklenburg-Vorpommern beschäftigt.

Im Mittelpunkt steht die seit 2015 bestehende Kooperation mit dem Berliner Vivantes-Konzern und Klinikdirektor Prof. Dr. Hüseyin Ince, deren Fortführung offenbar zur Diskussion steht. 122 Ärztinnen, Ärzte und Pflegekräfte haben sich deshalb an Ministerpräsidentin Manuela Schwesig gewandt und vor möglichen Auswirkungen auf Personal, Strukturen und Patientenversorgung gewarnt. Welche konkreten Veränderungen vorgesehen sind und welche medizinischen, organisatorischen oder rechtlichen Gründe dahinterstehen, ist laut Bericht bislang nicht abschließend geklärt.