Sächsische Krankenhäuser verzeichnen weniger Behandlungsfälle als vor der Pandemie

Patientenzahlen steigen leicht, bleiben aber unter Vorkrisenniveau

Berichtet wird über die aktuellen Zahlen des Statistischen Landesamts Sachsen zur Krankenhausversorgung im Jahr 2024. Trotz eines Zuwachses im Vergleich zum Vorjahr liegt die Zahl der stationären Behandlungsfälle weiterhin deutlich unter dem Niveau vor der Corona-Pandemie.

In den 76 sächsischen Krankenhäusern wurden im Jahr 2024 889.253 Patientinnen und Patienten vollstationär behandelt, 14.263 Fälle mehr als 2023, aber 13,2 Prozent bzw. 117.041 Fälle weniger als 2019. Damit zeigt sich eine leichte Erholung nach pandemiebedingten Rückgängen, das Vor-Corona-Niveau wird jedoch noch nicht erreicht.

Im Jahresdurchschnitt standen 24.175 Betten zur Verfügung, darunter 1.496 Intensivbetten. Die Betten waren überwiegend in öffentlicher Trägerschaft (15.045 bzw. 62,2 %) vorhanden, gefolgt von privaten (26 %) und freigemeinnützigen Krankenhäusern (11,7 %).
Die durchschnittliche Bettenauslastung lag bei 71,2 %, ein Anstieg um 1,3 Prozentpunkte gegenüber 2023, blieb jedoch unter dem Wert von 2019 (77,1 %).

Die Zahl der Behandlungstage betrug rund 6,3 Millionen, die durchschnittliche Verweildauer lag bei 7,1 Tagen.

Zum Jahresende 2024 waren 10.498 Ärztinnen und Ärzte sowie 49.643 Personen im nichtärztlichen Bereich beschäftigt, darunter rund 26.700 Pflegekräfte.

Die sächsischen Krankenhäuser verfügten zusätzlich über 2.018 Tages- und Nachtklinikplätze, ein Anstieg um 25 % bzw. 407 Plätze gegenüber 2019.

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