Kliniken in Schleswig-Holstein tief in der Verlustzone

Die Kliniken Schleswig-Holstein sehen sich mit steigenden Kosten, stagnierenden Erlösen und Reformunsicherheit konfrontiert

Die wirtschaftliche Situation der Krankenhäuser in Schleswig-Holstein spitzt sich weiter zu. Auch die Kliniken Schleswig-Holstein geraten, wie die Kieler Nachrichten berichten, zunehmend in eine finanzielle Schieflage. Trotz der angekündigten Gesundheits- und Krankenhausreform gelingt es vielen Häusern nicht, ihre steigenden Kosten durch höhere Vergütungen auszugleichen. Die Folge sind wachsende Defizite, die in einzelnen Fällen auch existenzbedrohende Ausmaße annehmen.

Nach Darstellung der Kieler Nachrichten sehen sich die Kliniken gleich mehreren Belastungsfaktoren ausgesetzt. Während Personal-, Energie- und Sachkosten weiter steigen, bleiben die Erlöse aus dem DRG-System weitgehend unverändert. Gleichzeitig sorgt die anstehende Krankenhausreform für zusätzliche Unsicherheit in der strategischen Planung. Unklar sei vielerorts, welche Leistungsbereiche künftig noch refinanziert werden und welche Standorte langfristig eine Perspektive haben, insbesondere für Kliniken Schleswig-Holstein.

Die wirtschaftlichen Verluste haben sich in Schleswig-Holstein inzwischen flächendeckend ausgeweitet. Immer mehr Krankenhäuser schreiben rote Zahlen, was die Diskussion über mögliche Insolvenzen verschärft. Träger und Klinikleitungen warnen laut Bericht davor, dass ohne kurzfristige finanzielle Entlastungen und verlässliche Rahmenbedingungen einzelne Häuser ihre Zahlungsfähigkeit verlieren könnten.

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