Hebammenverband fordert mehr Personal für die Geburtshilfe

Die Geburtshilfe ist seit Jahren unterfinanziert und der Personalmangel steigt. Die Arbeitsbedingungen für Hebammen haben sich verschlechtert. Hebammen betreuen in Deutschlands Kliniken inzwischen dauerhaft mehr als doppelt so viele Gebärende wie Hebammen in anderen europäischen Ländern. Teils betreut eine einzelne Hebamme fünf oder mehr Gebärende gleichzeitig. Der Hebammenverband fordert deshalb nachhaltige politische Maßnahmen mit einem Geburtshilfe-Stärkungsgesetz. Ein Hebammen-Sonderstellenprogramm soll für mehr Personal im Kreißsaal sorgen. Eine bessere ambulante Notfallversorgung von werdenden Müttern soll das Personal im Kreißsaal entlasten. Maßnahmen für ein gutes Fehlermanagement und eine bessere interprofessionelle Zusammenarbeit im Kreißsaal sind dringend nötig. […]

Pressemitteilung: Hebammenverband