Stationäre Schlaganfallversorgung: Ressourcenbedarf trotz positiver Trends bleibt hoch

Analyse der Jahre 2000 bis 2021 zeigt sinkende Mortalität, aber anhaltend hohe Belastung für das Gesundheitssystem

Eine retrospektive Auswertung deutscher Krankenhausdaten zur stationären Schlaganfallversorgung von 2000 bis 2021 zeigt trotz positiver Entwicklungen bei Diagnostik und Mortalität einen unverändert hohen Ressourcenverbrauch. Die Studie von Schmidt et al. (2025) in Neurological Research and Practice [1] untersuchte Fallzahlen, Verweildauern, Sterblichkeit und den Einsatz von Stroke Units (SU) in der Behandlung von ischämischen Schlaganfällen (IS), intrazerebralen Blutungen (ICH) und Subarachnoidalblutungen (SAB).

Schmidt R, Huber C, Pelz JO et al. Trends in acute care of cerebrovascular events – a joinpoint analysis with German hospital data from 2000 to 2021. Neurol Res Pract. 2025; 7(1):46.
https://neurolrespract.biomedcentral.com/articles/10.1186/s42466-025-00404-0