S3-Leitlinie zur COVID-19-Therapie aktualisiert Versorgungspfade im Krankenhaus
Aktualisierte S3-Leitlinie „Empfehlungen zur Therapie von Patienten mit COVID-19“ definiert erneut den aktuellen Stand der evidenzbasierten Versorgung von COVID-19-Patientinnen und -Patienten.
Diese richtet sich an alle an der Versorgung beteiligten Berufsgruppen und dient insbesondere im Krankenhaus als strukturierende Grundlage für Diagnostik, Therapieentscheidungen und Versorgungsabläufe.
Die S3-Living-Guideline zur COVID-19-Therapie stellt eine kontinuierlich aktualisierte evidenzbasierte Handlungsempfehlung dar, die den aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstand zur Pathophysiologie, Diagnostik und Therapie der SARS-CoV-2-Infektion abbildet. Mit der Version 12.0 wird der dynamische Charakter der COVID-19-Versorgung erneut betont, da neue Erkenntnisse fortlaufend in die Empfehlungen integriert werden.
Im Fokus der Leitlinie steht die strukturierte Versorgung entlang des gesamten klinischen Behandlungspfades. Zentrale Elemente sind die frühzeitige Risikostratifizierung, die differenzierte Therapieentscheidung abhängig vom Krankheitsstadium sowie die standardisierte supportivmedizinische Behandlung im stationären Setting. Damit adressiert die Leitlinie vornehmlich die heterogenen Verläufe der COVID-19-Erkrankung, die von asymptomatischen Infektionen bis hin zu schwerem respiratorischem Versagen mit intensivmedizinischer Behandlungsnotwendigkeit reichen.




