NRW: HIV-bedingte Sterbefälle seit 2014 um 42 Prozent gesunken
Neuste Zahlen zum Welt-AIDS-Tag zeigen langfristigen Rückgang – 2024 starben 70 Menschen an den Folgen einer HIV-Infektion
Zum Welt-AIDS-Tag 2025 hat Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) aktuelle Daten zu HIV-bedingten Sterbefällen veröffentlicht. Demnach sind im Jahr 2024 insgesamt 70 Menschen in Nordrhein-Westfalen an den Folgen einer HIV-Infektion gestorben. Das sind 3 Fälle bzw. 4,5 Prozent mehr als im Vorjahr, aber 42,1 Prozent weniger als zehn Jahre zuvor (2014: 121 Verstorbene).
Laut IT.NRW waren 55 der 70 Verstorbenen Männer, was einem Anteil von 78,6 Prozent entspricht. Die deutliche Mehrheit der Todesfälle betrifft damit weiterhin männliche Betroffene.
Das durchschnittliche Sterbealter der an HIV Verstorbenen lag im Jahr 2024 bei 57,1 Jahren (Männer: 57,8 Jahre; Frauen: 54,2 Jahre). Zehn Jahre zuvor lag dieser Wert noch bei 53,8 Jahren. Besonders hoch war das Sterbealter im Jahr 2021 mit 60,0 Jahren. Die Daten zeigen damit eine langfristige Veränderung im Altersprofil der Betroffenen.
Für die Auswertung berücksichtigt IT.NRW ausschließlich Todesfälle, bei denen eine HIV-Erkrankung gemäß den ICD-10-Kodes B20 bis B24 als zum Tode führendes Grundleiden dokumentiert wurde. Die ICD-10 stellt die internationale Klassifikation der Krankheiten dar und ist Grundlage der amtlichen Todesursachenstatistik.







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