Strategisches Doppel für den Kemperhof: GK Mittelrhein setzt auf Teammodell und interne Expertise
Das Gemeinschaftsklinikum (GK) Mittelrhein hat zum 1. Mai 2026 die kaufmännische Leitung des Kemperhofs in Koblenz neu geordnet
Mit Sabine Feinen und Jonas Wilbert übernehmen zwei erfahrene Führungskräfte aus den eigenen Reihen die Direktion. Die Entscheidung für dieses Teammodell erfolgt vor dem Hintergrund wegweisender struktureller Veränderungen – insbesondere mit Blick auf die geplante Ein-Standort-Lösung in Koblenz.

Sabine Feinen und Jonas Wilbert übernehmen gemeinsam die kaufmännische Verantwortung im Kemperhof.
Foto: Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein
Nach dem Ausscheiden des Interimsmanagers Stefan Schad von Borchers & Kollegen hat sich die Konzernleitung bewusst gegen eine klassische Einzelbesetzung und für ein Führungsduo entschieden. Ziel dieser Doppelspitze ist es, die klinikübergreifenden Versorgungsstrukturen innerhalb des Konzerns zu stärken und das Netzwerk zwischen den insgesamt fünf Standorten enger zu knüpfen. Die Neubesetzung markiert zudem einen wichtigen Schritt in der langfristigen Strategie, die Koblenzer Standorte zu zentralisieren.
Das neue Führungsduo bringt komplementäre Kompetenzen in die kaufmännische Direktion des Kemperhofs ein:
Sabine Feinen: Die Gesundheitsökonomin führt bereits seit einem Jahr das Ev. Stift St. Martin als Kaufmännische Direktorin – eine Funktion, die sie auch weiterhin parallel ausüben wird. Mit Stationen in der Konzernrevision der Debeka sowie als stellvertretende Controlling-Leiterin des GK Mittelrhein verfügt sie über tiefgreifende Kenntnisse der internen Finanz- und Prozessstrukturen.
Jonas Wilbert: Der gelernte Gesundheits- und Krankenpfleger mit Studium im Pflegemanagement verantwortet seit Anfang 2024 den Standort St. Elisabeth Mayen. Zuvor leitete er sechs Jahre lang das Qualitäts- und Risikomanagement am Krankenhaus Porz am Rhein. Im Zuge seiner neuen Aufgabe am Kemperhof gibt Wilbert die Zuständigkeit für das Paulinenstift Nastätten ab, bleibt jedoch weiterhin Direktor in Mayen.
Die künftige Arbeit von Feinen und Wilbert steht im Zeichen der Standortkonsolidierung. Die „Ein-Standort-Lösung“ in Koblenz erfordert eine präzise Abstimmung der medizinischen Schwerpunkte und administrativen Prozesse zwischen dem Kemperhof und dem Ev. Stift. Durch die Personalunion in der Leitung beider Häuser (durch Sabine Feinen) sowie die Einbindung von Jonas Wilbert sollen Reibungsverluste minimiert und der kollegiale Austausch der Berufsgruppen gefördert werden. Das Duo betont, dass die Weiterentwicklung des Kemperhofs als größter Standort des Konzerns untrennbar mit dem Ausbau synergetischer Versorgungsmodelle verbunden ist.






